Rahmenbedingungen
Ich betreue Kinder bis zu 3 Jahren, wobei ich ältere Kinder, die keinen Kitaplatz bekommen haben, ebenfalls gerne aufnehme. Die Betreuungszeiten beginnen um 8.00 Uhr und gehen bis 14.00 Uhr. Mittlerweile koche ich nicht mehr selbst, sondern die Kinder bringen ihr eigenes Essen mit - dadurch wird das Verpflegungsgeld gespart.
Pädagogischer Ansatz und Schwerpunkte
Es ist mir besonders wichtig, den
Kindern eine familiäre Atmosphäre zu bieten, in der sie sich völlig ausleben
können und sich geborgen fühlen. Ich gehe dabei auf die besonderen Bedürfnisse
jeden einzelnen Kindes ein, sodass es sich geistig und motorisch bestmöglich
entwickeln kann.
Durch meine berufliche Vergangenheit
habe ich bereits viel Erfahrung mit Kindern verschiedener Altersgruppen
gesammelt und kann diese in meine Kindertagespflege einfließen lassen. Meine
persönlichen Stärken sind dabei vor allem meine Empathie, durch welche ich
schnell erkenne, was das Kind in verschiedenen Situationen braucht, sowie meine
Freude daran, den Kindern durch meine Kreativität einen bunten Tagesablauf zu
ermöglichen. Dabei ist es mir gleichzeitig wichtig, tägliche Rituale
einzubauen, die den Kindern Struktur und das Gefühl von Sicherheit zu bieten.
Die Schwerpunkte in meiner
Kindertagespflege sind vor allem ein ausgewogener Alltag aus Spielen, Bewegung
im Freien, spielerischem Lernen und Ruhepausen. Außerdem sollen
die Kinder ihre kindliche Kreativität ausleben können, in der möglichst wenig
Grenzen gesetzt werden.
Meine Erziehungsziele sind, dass die
Kinder ein soziales Miteinander erlernen und Respekt für ihre Umwelt
entwickeln. Durch ihren strukturierten Tagesablauf sowie klarer Regeln und
Grenzen, werden ihnen gesellschaftliche Normen und Werte möglichst spielerisch
vermittelt. Außerdem konzentriere ich mich auf die individuelle Entwicklung ein
jeden Kindes, bei der ich auf alle Bedürfnisse eingehe. Jedes Kind wird als
vollwertiger Mensch behandelt und hat ein Recht auf einen respektvollen Umgang.
Zudem bringe ich den Kindern an der frischen Luft die Natur nah, damit sie ein
ausgeprägtes Umweltbewusstsein entwickeln, welches in heutigen Zeiten besonders
wichtig ist. Wir erforschen spielerisch Tiere und Pflanzen, machen
Bewegungsspiele und dürfen dabei auch mal dreckig werden.
Bei der Eingewöhnung richte ich mich
nach dem Berliner Modell, bei welchem die Kinder behutsam in die
Kindertagespflege eingeführt werden. Je nach Kind kann dies über mehrere Wochen
oder sogar Monate dauern, doch nur so kann der Start in ein gutes und vertrauenswürdiges
Miteinander gelingen. Das Kind bekommt die Zeit, die es benötigt, um diese
sensible Aufgabe zu meistern, und dabei gehe ich individuell auf seine
Bedürfnisse ein. Somit kann eine vertrauensvolle Beziehung entstehen, die einen
entspannten Alltag ermöglicht.
Bedeutung des Spiels
Kindliches Lernen ist in der
Kindertagespflege besonders wichtig, doch dies sollte spielerisch stattfinden.
So trainieren die Kinder beispielweise durch kneten, matschen, bauen von Türmen
und malen ihre Motorik, während durch das gemeinsame spielen oder
Gruppenaktivitäten ihr soziales Miteinander gefördert wird. Auch beim Entdecken
der Natur lernen die Kinder verschiedene Sachen, wie etwa ihre Sinne bewusst
wahrzunehmen, da an der frischen Luft besonders das Hören, Riechen und Sehen
trainiert wird. Ihre sprachliche Entwicklung wird durch Vorlesen, gemeinsames
Singen und Wortspiele unterstützt. All dies wird in den Alltag eingebaut, ohne
dass die Kinder sich zu etwas gedrängt fühlen, sodass nachhaltiges Lernen
gelingt.
Ich setze den Fokus besonders auf freies Spielen, wodurch die Kinder ihre Fantasie frei entfalten können. Aber auch gemeinsame Aktivitäten wie zum Beispiel Basteln, bei dem wir uns nach der jeweiligen Jahreszeit oder nahenden Festen orientieren, werden regelmäßig stattfinden. Auch gemeinsames spielen, wie etwa Memorie, biete ich an, soweit die Kinder darauf Lust haben. Es ist mir jedoch besonders wichtig, dass die Kinder nach Möglichkeit nicht aus ihrem Spiel gerissen werden, wenn sie gerade darin vertieft sind, da dies große und vermeidbare Frustration auslösen kann.
Fort- und Weiterbildungen der Tagespflegeperson
Gerne bilde ich mich regelmäßig weiter
– sowohl durch Fachliteratur, Internetrecherche und angebotene Kurse, in denen
ich außerdem Kontakt mit anderen Tagespflegepersonen knüpfen kann.